Damit die Zwischenlager für Atommüll entlastet werden und um der veränderten geopolitischen Sicherheitslage Rechnung zu tragen, ist es wünschenswert, das Suchverfahren zu beschleunigen.
Der Bundestag hat mit den Stimmen von Union und SPD ein Gesetz verabschiedet, das die unterirdische Lagerung des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid im großen Stil erlaubt.
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat die Standortregionen für ein Atommüllendlager weiter eingegrenzt und ihren neuen Arbeitsstand veröffentlicht.
Von 19. März kommenden Jahres an gilt für das atomare Zwischenlager in Gorleben ein Flugbeschränkungsverbot. Bisher gab es eine solche Verbotszone für Flugzeuge und Drohnen nicht.
Klimaschutz bedeutet, Emissionen zu vermeiden und in Klimaziele zu investieren – nicht Milliarden in riskante CO₂-Speicher zu pumpen. CCS darf allenfalls bei unvermeidbaren Restemissionen eine eng begrenzte Rolle spielen und kein Freifahrtschein für die fossile Industrie sein.
Wasser ist eines unserer wichtigsten und schützenswertesten Güter. Erstmals werden im vorliegenden Masterplan Wasser sämtliche Bereiche des Wasserkreislaufs in einem landesweiten Konzept gebündelt.
Einer Abfrage der Deutschen Umwelthilfe zufolge, zählt Niedersachsen zu den Bundesländern mit dem größten Hochwasserrisiko.
Wer das Wattenmeer schützen will, darf es nicht den Gaskonzernen ausliefern. Mit Gasbohrungen vor Borkum setzt Deutschland seine Glaubwürdigkeit beim Einsatz für Klima- und Naturschutz aufs Spiel.
Umweltminister Christian Meyer hat im Umweltausschuss des Landtages über die Arbeit des Landesbüros Naturschutz (LabüN) unterrichtet.
Es braucht dringend neue Sicherheitserwägungen. In künftige Entscheidungen zur Zwischenlagerung müssen aktuelle Gefahren durch Terrorismus und Kriegshandlungen unbedingt einbezogen werden. Dies gilt etwa auch für Drohnenattacken aus der Luft. Bisher sind die Castoren und der hochradioaktive Atommüll in Gorleben und anderen Zwischenlager-Standorten im Hinblick auf diese neuen Gefahren nicht ausreichend gesichert.