Unsere Geschichte

Ende der 1970er Jahre entwickelte sich aus den sogenannten Neuen Sozialen Bewegungen (z.B. Ökologie- und Anti-Akw-Bewegung, Frauen- und Friedensbewegung) eine neue Partei: Die Grünen. Niedersachsen gehörte zum grünen Kernland, schon früh gab es hier Vorläuferorganisationen der Grünen.

Seit 1982 ist die Grüne Partei durchgängig im Landtag Niedersachsen vertreten. Von 1990 bis 1994 stellten die Grünen zusammen mit der SPD die Landesregierung. Unter Ministerpräsident Gerhard Schröder waren Waltraud Schoppe und Jürgen Trittin Landesminister.

Zahlreiche Grüne aus Niedersachsen wirken auf der Landes- und Bundesebene sowie in der Europapolitik mit. Auch in der rot-grünen Bundesregierung von 1998 bis 2005 waren Grüne aus Niedersachsen vertreten.

Wir bieten hier einen Überblick über die Geschichte der Landtagsfraktion in den einzelnen Legislaturperioden. Neben den grünen Abgeordneten und dem Geschehen in der Fraktion gibt es auch Informationen über die Zusammensetzung des Landtags und über die Landespolitik.

2013-2018 / 17. Wahlperiode
Regierung SPD/GRÜNE
© Tom Figiel

Rot-Grün regiert wieder

Zum zweiten Mal sind die Grünen in der Landesregierung. Mit dem mit Abstand besten Ergebnis der Landesgeschichte (13,7 Prozent) und 20 Abgeordneten reicht es zusammen mit der SPD für eine Stimmen Mehrheit im Parlament. Die Grünen stellen vier Landesminister.

2008-2013 / 16. Wahlperiode
Opposition / Regierung: CDU/FDP

GRÜNE im Aufwind

Die Grünen verbessern erneut ihr Wahlergebnis und erreichen 8,0 Prozent. Wegen der Verkleinerung des Landtags stellen die Grünen aber weniger Abgeordnete, nämlich 12.

2003–2008 / 15. Wahlperiode

Augen auf und durch!

Die Grünen verbessern ihr Wahlergebnis und steigern sich auf 7,6 Prozent und 14 Abgeordnete. Die SPD-Regierung wird abgewählt. CDU und FDP bilden die Landesregierung.

1998-2003 / 14. Wahlperiode

Ein neuer Anlauf!

Die Grünen erreichen 7,0 Prozent und haben 12 Abgeordnete. Die SPD regiert weiter alleine, anfangs mit Ministerpräsident Gerhard Schröder, der dann aber noch 1998 als Bundeskanzler nach Bonn/Berlin geht.

1994-1998 / 13. Wahlperiode

Opposition gegen Ministerpräsident Schröder

Die SPD stellt die Mehrheit im Landtag und regiert nun alleine. Die Grünen haben mit 7,4 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis und verfügen über 13 Abgeordnete, sind aber wieder in der Opposition.

1990–1994 / 12. Wahlperiode

Grün regiert mit in Niedersachsen

Die Grünen in Niedersachsen schaffen mit 5,5 Prozent und acht Abgeordneten wieder den Einzug in das Landesparlament. Zusammen mit der SPD stellen die Grünen die Landesregierung. Ministerpräsident wird Gerhard Schröder (SPD).

1986 - 1990 / 11. Wahlperiode

Grüne auf dem Sprung

Die Grünen steigern sich auf 7,1 Prozent und stellen nach wie vor elf Abgeordnete. Die Frauenquote greift, d.h. mindestens jedes zweite Mandat geht an eine Frau.

1982 - 1986 / 10. Wahlperiode

Erste Grüne im Landtag Niedersachsen

Die Grünen kommen mit 6,5 Prozent das erste Mal in den Landtag Niedersachsen. Die CDU (Ministerpräsident Ernst Albrecht) stellt die Landesregierung. Die elf grünen Abgeordneten haben als Hauptthemen den Ausstieg aus der Atomenergie und den Kampf gegen das Atomlager Gorleben.