Statement:Grüne: Zuckerabgabe stärkt Verbraucherrechte

Eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke ist überfällig. Sie könnte den Konsum senken und ernährungsbedingten Krankheiten vorbeugen – denn die Folgekosten tragen wir alle, gesundheitlich wie finanziell.

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland will eine gestaffelte Abgabe auf stark zuckerhaltige Getränke, so eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von Foodwatch. Dazu sagt Christian Schroeder, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen:

Eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke ist überfällig. Sie könnte den Konsum senken und ernährungsbedingten Krankheiten vorbeugen – denn die Folgekosten tragen wir alle, gesundheitlich wie finanziell.

Derzeit profitieren vor allem die Hersteller: Zucker ist billig, die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgekosten tragen jedoch andere. Eine gestaffelte Abgabe setzt genau hier an. Sie schafft einen Anreiz, Rezepturen zu verändern und weniger Zucker einzusetzen: Ohne Verbote, aber mit klarer Verantwortung.

Wir appellieren an den Bund, endlich eine bundesweite, gestaffelte Zuckerabgabe einzuführen. Es geht um konsequenten Verbraucherschutz, um Transparenz und um die Gesundheit der Bevölkerung. Wer Verantwortung für Verbraucher*innen ernst nimmt, darf diese Debatte nicht länger vertagen.

Zurück zum Pressearchiv