Rede Meta Janssen-Kucz: Das Landesamt für Geoinformationen und Landesentwicklung Niedersachsen in seiner erfolgreichen Struktur erhalten

- Es gilt das gesprochene Wort - 

Anrede,

am Mittwoch in der Aktuellen Stunde habe ich Ihnen aufgezeigt, wohin die Reise in die Zukunft geht, in welche Richtung wir die Segel setzen.

Unser rot-grünes Ziel ist die Schaffung nachhaltiger, zukunftsfähiger Strukturen für mehr Chancengerechtigkeit in den Regionen. Wir dezentralisieren Aufgaben der Landesverwaltung und schaffen damit die notwendigen Synergieeffekte und die Beteiligung der regionalen Akteure.

Das Zerschlagen von Strukturen wie Sie es uns vorwerfen, sieht anders aus und darin waren Sie doch die Profis!

Wir bündeln die fachlichen Kompetenzen und führen sie in 4 Landesoberbehörden für „Regionalmanagement“ zusammen.

Neuer Name: Amt für regionale Landesentwicklung.

Die 4 Standorte für Regionalmanagement umfassen die Gebiete der ehemaligen Bezirksregierungen. Die Gebiete sind deckungsgleich mit den EU-Förderregionen in Niedersachsen.

Anrede

Das heißt nicht, dass die 4 Förderregionen, die zukünftig der Landesoberbehörde „Regionalmanagement“ mit eine/r Landesbeauftragten zugeordnet sind, nicht zusammen ein regionales zukunftsfähiges Projekt nach vorne bringen können und dürfen.

Unser Ziel sind ressortübergreifende regionale Entwicklungskonzepte, die selbstverständlich in einem Europa der Regionen auch über regionale und internationale Grenzen hinweggehen. Grenzübergreifende Zusammenarbeit ist doch das A und O um Zukunftsprojekte zu entwickeln und in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, ohne die wir sehr vieles gar nicht stemmen könnten.

Anrede

Und nun noch einmal zu ihrem Vorwurf, dass wir die „LGLN“ zerschlagen.  Wir bündeln und nutzen das fachliche und regionale Wissen der MitarbeiterInnen in den Regionen und konzentrieren sie auf die Regionalplanung.

Wir bündeln die fachlichen Aufgaben im Kontext Regionalentwicklung und schaffen Kompetenzcenter für Projektmanagement.

Wir schaffen damit schlanke regionale Strukturen, bauen Kontroll- und Regelmechanismen ab, aber keine Stellen (wie es die CDU versucht zu suggerieren). Dass dabei nicht alles beim Alten bleibt, liegt in der Natur der Sache!

Wichtig ist uns aber, dass trotz des damit verbundenen Umbruchs innerhalb des LGLN alle MitarbeiterInnen im Rahmen eines „Beteiligungsverfahrens“ für sich entscheiden können und sollen, ob sie den Weg mitgehen möchte, ob für sie ein Standortwechsel in Frage kommt oder ob sie sich für eine neue Aufgabe interessieren.

Wir nehmen die berechtigten Interessen der betroffenen MitarbeiterInnen ernst. Wir wollen Erschwernisse minimieren und unnötige Härten vermeiden. Für alle, insbesondere für Schwerbehinderte und Teilzeitkräfte streben wir sozialverträgliche Lösungen an.

Anrede

Für den neuen Standort Regionalmanagement am Standort Hildesheim haben wir deshalb auch ein großes Zeitfenster bis mindestens Ende 2014 offen gelassen.

 In diesem Zeitraum sollen für die Betroffenen 60 MitarbeiterInnen in Hannover sozialverträgliche Lösungen erarbeitet werden und die entsprechenden Dezernate aus der Regionaldirektion Hannover nach Hildesheim verlagert werden.

Damit habe ich hoffentlich auch für die Opposition deutlich gemacht, dass wir keine beruflichen Existenzen vernichten(Vorwurf Oesterhelweg). Wir schätzen und benötigen  die Fachlichkeit der MitarbeiterInnen der Landesbehörde für die Zukunft der unterschiedlichen  Regionen in Niedersachsen.

In den nächsten Tagen werden wir als Grüne Fraktion die Personalratsvertretungen im Land zu weiteren Gesprächen einladen.

Anrede

Rot-Grün hat sich viel vorgenommen, überfällige zukunftsfähige Strukturen für Chancengleichheit in den Regionen auf den Weg zu bringen.

Unser Ziel ist mehr Effizienz in Zeiten von weniger Geld!

Dazu kommen neue Förderschwerpunkte, sodass man nicht einfach so weitermachen kann wie bisher! Das wissen auch Sie!

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