Rede Maaret Westphely: Niedersachsen unterstützt das „Europäische Jahr der Entwicklung 2015“: Bewusstsein für Entwicklungspolitik stärken, breite Mitwirkungsmöglichkeiten schaffen!

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- Es gilt das gesprochene Wort -

Anrede,

2015 ist das Jahr, bis zu dem die Millenniums-Entwicklungsziele erfüllt sein sollten.

Auf 8 wesentliche Ziele hatten sich Staats- und Regierungschefs aus 189 Ländern verständigt, an denen die Weltgemeinschaft arbeiten muss, um menschenwürdige Lebensbedingungen in allen Teilen der Welt zu ermöglichen:

  • Bekämpfung von Armut und Hunger,
  • Primarbildung für alle,
  • Stärkung der Frauen,
  • Senkung der Kindersterblichkeit
  • bessere Gesundheitsversorgung der Mütter
  • Bekämpfung von Aids,
  • ökologische Nachhaltigkeit und
  • Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung

Auf einigen Gebieten wurden zwar Erfolge erzielt, aber wir sind noch weit davon entfernt, uns zufrieden geben zu können mit den Lebensbedingungen in vielen Teilen der Welt.

Es braucht daher eine neue Agenda der Vereinten Nationen für die Zeit nach 2015.

Diesen Post-2015-Agenda-Prozess wollen wir auch in Niedersachsen führen und mit dem vorliegenden Antrag und den folgenden Aktivitäten unterstützen.

Denn viele der in den Zielen angesprochenen Themen berühren unsere Interessen in Niedersachsen. Nur um drei Beispiele zu nennen:

-       globaler Handel darf nicht befördern, dass Arbeitskraft hier oder andernorts ausgebeutet wird oder Menschenrechte verletzt werden – die Einhaltung von Mindeststandards muss gewährleistet werden

-       der Hunger nach Rohstoffen und Futtermitteln darf nicht dazu führen, dass Regenwald abgeholzt wird oder ganze Landstriche verseucht werden – ökologische Standards müssen eingehalten und regionale Kreisläufe gefördert werden

-       wir und unsere Kinder bewegen uns in einer Welt, in der weite Entfernungen kaum mehr Hindernisse darstellen, und durch globale Wirtschaftsbeziehungen, hat es unmittelbare Auswirkungen, was hier entschieden wird – Globales Lernen muss vor diesem Hintergrund einen viel größeren Stellenwert haben.

Wir wollen Querverbindungen zwischen regionaler und internationaler Politik aufzeigen und dafür sensibilisieren, dass wir eine Perspektive entwickeln müssen, die nicht nur die Wirtschaft und das Leben vor Ort im Blick hat, sondern den ganzen Planteten.

Das Europäische Jahr der Entwicklung 2015 ist ein guter Anlass, europaweit für globale Zusammenhänge zu sensibilisieren und dabei so viele Menschen wie möglich mitzunehmen.

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