Pascal Mennen: Rede zur Lehrkräftegewinnung (Aktuelle Stunde GRÜNE)
Noch nie gab es so viele Lehrkräfte in Niedersachsen. Noch nie. 2460 neue Stellen haben wir geschaffen und inzwischen ist klar: wir können die ganzen neuen Stellen auch besetzen, 1350 neue Stellen werden es in 2026 sein.
TOP 2B – Aktuelle Stunde: Mehr Lehrkräfte - Niedersachsen gewinnt zusätzliches Personal für gute Bildung
- Es gilt das gesprochene Wort -
Noch nie gab es so viele Lehrkräfte in Niedersachsen. Noch nie. 2460 neue Stellen haben wir geschaffen und inzwischen ist klar: wir können die ganzen neuen Stellen auch besetzen, 1350 neue Stellen werden es in 2026 sein.
Ich betone das so, weil die Zahlen wirklich eindrucksvoll zeigen, welchen Stellenwert Schulpolitik bei dieser rot-grünen Landesregierung hat. Und es zeigt, dass wir Wort halten.
Wir investieren gerade Rekordsummen in die Bildung in Niedersachsen, rund drei Milliarden Euro mehr nach drei Jahren Rot-Grün, was für eine krasse Bilanz. Mut, Optimismus, Machen. Das ist der Dreiklang aktueller niedersächsischer Schulpolitik.
Das Resultat dieser Politik: Niedersachsen hat so viele Lehrkräfte wie nie zuvor und zusätzlich schaffen wir gerade kontinuierlich mehr unbefristete Möglichkeiten für nicht lehrendes Personal.
Wir haben damit vor allem ein zentrales Wahlversprechen eingehalten und einen Knoten zerschlagen, der über Jahrzehnte die Personalpolitik im Schulsektor gefesselt hat.
Das Kultusministerium hat Stellenbedarfe gemeldet, vor dem Hintergrund des Lehrermangels wurden die Stellen aber gar nicht erst ausgeschrieben, sondern als Ersparnis an das Finanzministerium zurückgegeben. Darum gilt ein Dank neben Kultusministerin Hamburg auch Finanzminister Heere.
Ich antizipiere, dass Sie von der CDU gleich doch wieder die Dinge nennen, die noch nicht gut laufen. Denn ja, die gibt es natürlich auch. Mich nervt aber die alleinige Tendenz zum Meckern, Miesmachen und Zaudern kolossal. Es gilt eben auch anzuerkennen, dass hier gerade etwas Herausragendes gelingt und das vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen (wir knacken bald die eine Million) und gestiegener Bedarfe (wir selbst sehen ja z.B., dass wir mehr Stunden in den Grundschulen brauchen).
Der Weg der vielen tausend Schritte zeigt Erfolg, auch, wenn es in den Schulen noch nicht überall spürbar ist. Das System ist viele Jahre so auf Kante genäht gewesen, dass der beste Lehrer-Schüler-Schlüssel, den es jemals gab gerade kaum auffällt. Deshalb sagt zum jetzigen Zeitpunkt auch niemand von uns, dass wir uns entspannt zurücklehnen könnten, alle Beteiligten sehen, welche Anstrengungen noch notwendig sind. Und alle sind gewillt. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass gerade noch zusätzliche Stellen zur Verfügung gestellt wurden, als man im Kultusministerium gemerkt hat, dass die 2460 neuen Stellen alle besetzt werden können. Allein das ist eine Erfolgsmeldung wert.
Und gleichzeitig muss die Verteilung der Stellen gut gesteuert werden. Hier hat das Ministerium zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die schlechtere Versorgung in einigen Regionen zu verbessern. Es bleibt eine der größten Herausforderungen, aber mit ersten Erfolgen und somit guten Blaupausen zum Nachmachen in anderen Regionen.
Schlussendlich muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass Bildung in dieser Landesregierung absolut top priorisiert wird, mit Investitionen in Milliardenhöhe, vielen neuen Stellen und dank der Bemühungen des Kultusministeriums eben auch mit viel neuem Personal an unseren Schulen.