Pressemeldung Nr. 210 vom

Rot-Grün stärkt Vielfalt und Teilhabe – Zusätzliche Mittel für ein weltoffenes Niedersachsen

Darum geht‘s

Um die Vielfalt und Teilhabe in Niedersachsen zu stärken, stellen die Fraktionen von SPD und Grüne zusätzlich 1,3 Millionen Euro bereit. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der Flüchtlingssozialarbeit.

Das sagen die Grünen

Filiz Polat, migrations- und flüchtlingspolitische Sprecherin

„Wir bilden den Paradigmenwechsel hin zu einem weltoffenen Niedersachsen konsequent im Landeshaushalt ab. So werden in den Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtungen zusätzliche SozialarbeiterInnen eingestellt und die unabhängige Migrationsberatung in diesen Einrichtungen gestärkt. Für die Flüchtlingssozialarbeit in der Fläche sollen im Rahmen der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) weitere zehn Stellen gefördert werden.“

„Besonders freue ich mich, dass erstmalig die Migrantenselbstorganisationen in die strukturelle Förderung aufgenommen werden. Der Niedersächsische Flüchtlingsrat wird wieder gefördert und das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge erhält eine Anschubfinanzierung für den Aufbau eines Trauma- und Kriseninterventionszentrums.“

„Es ist uns wichtig, auch den herkunftssprachlichen Unterricht in Schulen im Sekundarbereich I wieder auszubauen. Dafür werden 20 zusätzliche Stellen sichergestellt.“

Hintergrund

Übersicht der Maßnahmen im Einzelnen:

  • Kooperative Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN): 10 weitere Stellen für Flüchtlingssozialarbeit in der Fläche - 600.000 Euro
  • Migrantenselbstorganisationen (MSO): Aufnahme in die strukturelle Förderung - 200.000 Euro
  • Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtungen: zusätzliche SozialarbeiterInnen - 313.000 Euro
  • Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtungen: unabhängige Migrationsberatung - 60.000 Euro
  • Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge (NTFN): Anschubfinanzierung für Aufbau eines Trauma- und Kriseninterventionszentrums - 100.000 Euro
  • Niedersächsischer Flüchtlingsrat: wird wieder gefördert - 90.000 Euro
  • Herkunftssprachlicher Unterricht im Sekundarbereich I: 20 Stellen werden sichergestellt
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