Pressemeldung Nr. 274 vom

GRÜNE: Hannoverschen Ernst-August-Platz umbenennen?

Nach den jüngsten Eskapaden des Welfenprinzen Ernst August gibt die hannoversche Landtagsabgeordnete Silke Stokar von Bündnis 90/DIE GRÜNEN praktische Konsequenzen zu bedenken. Der Mann hätte nicht nur sich, sondern auch Niedersachsen und seine Landeshauptstadt Hannover unmöglich gemacht, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Selbst die Vorfahren des Adeligen blieben nicht von den Affären verschont: So würde der nach König Ernst August von Hannover benannte Platz vor dem hannoverschen Hauptbahnhof nach den beschämenden Auftritten von Besuchern nicht mehr in den historischen Bezug gebracht, sondern mit dem Namen des Nachkömmlings verbunden.
„Können wir uns in dieser Situation überhaupt einen Ernst-August-Platz leisten?“, fragt nun die Grüne und regt die Diskussion über eine Umbenennung an.
Auch deshalb, weil die gern verwendete, auf das Reiterstandbild am Bahnhof gemünzte, hannoversche Verabredungsformel nach dem Prinzen-Skandal zu einer pikanten Doppeldeutigkeit verkommen könnte.

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