Pressemeldung Nr. 45 vom

Sondervermögen für Energieeinsparung und Gebäudesanierung Gerald Heere: Investitionen für Niedersachsens grüne Zukunft

Darum geht‘s

Heute (29. März 2017) hat die Landesregierung die Maßnahmen für das Sondervermögen zum Abbau des Investitionsstaus und für die energetische Sanierung landeseigener Gebäude bekannt gegeben. Auch im Jahr 2017 nimmt das Land daraus erneut insgesamt 20 Millionen Euro in die Hand.

Das sagen die Grünen

Gerald Heere, finanzpolitischer Sprecher

„Ich begrüße sehr, dass die Landesregierung auch dieses Jahr zusätzliche 20 Millionen Euro für Zukunftsinvestitionen in unsere Gebäudeinfrastruktur einsetzt. Im Gegensatz zur Vorgängerregierung geht Rot-Grün den Investitionsstau im Bereich der landeseigenen Gebäude seit Jahren konsequent an.“

„Energie einzusparen, wo es geht, ist Teil unserer grünen DNA – deshalb ist es uns sehr wichtig, hier verstärkt aktiv zu werden. Bereits im Doppelhaushalt haben die Fraktionen von SPD und Grünen den regulären Energiesparetat um 20 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt. Nun werden darüber hinaus 7,2 Millionen Euro für weitere Maßnahmen ausgegeben, was die energetischen Einsparpotentiale weiter ausnutzt. Das ist ein wichtiger Schritt zu unserem Ziel: Ein klimaneutraler Gebäudebestand des Landes Niedersachsen bis 2050.“

Zum Hintergrund

Grundlage für die zusätzlichen Investitionen ist ein Sondervermögen zur „Nachholung von Investitionen durch energetische Sanierung und Infrastruktursanierung von Landesvermögen sowie zur Unterbringung von Flüchtlingen in landeseigenen Gebäuden“, das die rot-grüne Landtagsmehrheit 2013 eingerichtet hatte und aus dem jährlich Maßnahmen finanziert werden.

Die 7,2 Millionen Euro für energetische Maßnahmen bedeuten energetische Einsparpotentiale von insgesamt 1.630 Megawattstunden. Das entspricht einer Entlastung von rund 460 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2). Zudem sind weitere 8,2 Millionen Euro des Sondervermögens für den Bereich Gebäudesanierung reserviert. Dadurch werden weitere Energieeinsparungen ermöglicht. 4,5 Millionen Euro gehen darüber hinaus in die Durchsanierung von Gebäuden wie der Jugendanstalt in Hameln und der Sanierung des historischen Teils des Niedersächsischen Landtags.

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