Pressemeldung Nr. 276 vom

Wenzel: Arbeitsplätze durch wettbewerbsfähige Produkte sichern VW-Gesetz

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Stefan Wenzel, bezeichnete das Urteil des Europäischen Gerichtshofs als ein Stück Normalisierung. Wenzel spricht sich dafür aus, das Aktienpaket des Landes zu halten. Für einen Zukauf von Aktien bis zur Sperrminorität sieht er keine Veranlassung, zumal eine Finanzierung nur über milliardenschwere Kredite erfolgen könnte. Die Dividende von 30 Mio. Aktien des Landes fließe auch in Zukunft über das "VW-Vorab" in Forschungsförderung.

"Wettbewerbsfähige Produkte sind der entscheidende Schlüssel für die Sicherung der Arbeitsplätze in Niedersachsen. Und das sind künftig insbesondere umweltfreundliche und extrem sparsame Autos", sagte Wenzel. Hier stehe VW vor einer gewaltigen Herausforderung, weil die Verbraucher angesichts steigender Ölpreise und steigenden Umweltbewusstseins immer stärkeren Druck ausüben würden. "Wer auf diese Entwicklung nicht angemessen reagiert, wird vom Markt verschwinden, völlig unabhängig von der Eigentümerstruktur. Die Produktpalette von VW bietet hier angesichts künftiger europäischer Emissionsgrenzwerte eine deutlich bessere Ausgangslage als die Produktpalette von Porsche. Kapriolen wie die Ausflüge zu Bugatti und ähnlichen Luxusmarken gehören aber wohl der Vergangenheit an", sagte Wenzel.

Wenzel sieht in dem Einstieg von Porsche eine Chance, weil international agierende Hedgefonds jetzt keinen Fuß an den Boden bekämen. Diese Chance muss man jetzt nutzen um das umweltfreundlichste Auto der Welt zu bauen, so Wenzel.

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