Statement Volker Bajus zur Dringlichen Anfrage "Gibt es einen Herbstplan für die Kitas und Schulen" (GRÜNE, TOP 26a)

Volker Bajus, MdL

 

An den aktuellen Coronaausbrüchen an Schulen sehen wir, dass der Betrieb seit den Sommerferien keineswegs risikofrei ist. Und das, obwohl die jetzige Wetterlage im Sommer noch gutes Lüften und eine Bewältigung des Schulwegs zu Fuß oder mit dem Rad erlaubt. Leider ist die Landesregierung auf den norddeutschen Herbst und Winter offensichtlich schlecht vorbereitet. Es kann nicht sein, dass wir die Kommunen bei den Fragen Frischluftzufuhr und Schulbusse im Stich lassen. Die Regierung hat es versäumt, die Sommerferien dazu zu nutzen, Lüftungsanlagen nachzurüsten und weitere Vorsorge zu treffen. Der Kultusminister setzt auf das Prinzip Hoffnung, aber das reicht nicht aus. Eine Landesoffensive für die Nutzung anderer Räumlichkeiten, Draußenunterricht und die Mobilisierung zusätzlicher Lehrkräfte wäre ein angemessenes Unterstützungsprogramm für die Schulen. Auch die zeitliche Entzerrung des Unterrichts wäre eine weitere hilfreiche Maßnahme. Das zu späte Coronakompensationskonzept zeigt, dass die Landesregierung die Verantwortung auf Schulen schiebt. Das kann nicht sein.

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