Pressemeldung Nr. 163 vom

Brandschutz in Abfallanlagen Volker Bajus: Schutz von Anliegern und Umwelt weiter verbessern

Darum geht‘s

63 Brände mussten in niedersächsischen Abfallanlagen gelöscht werden, allein im Zeitraum von 2010 bis Mitte 2013. Das ergab eine kleine Anfrage an die Landesregierung. Die grüne Fraktion will nun verfolgen, wie sich die Zahl der Brände seither entwickelt hat.

Das sagen die Grünen

Volker Bajus, umweltpolitischer Sprecher

„Jeder Brand in einem Abfalllager erzeugt gefährliche Schadstoffe und ist ein hohes Umwelt- und Gesundheitsrisiko. Die Möglichkeiten zur Brandvermeidung müssen zum Schutz der Anwohner weiter optimiert werden.“

„Die Landesregierung hat bereits reagiert und die Zusammenarbeit der für Brandschutz zuständigen Behörden verstärkt. Wir wollen nun prüfen, ob diese verschärften Auflagen Wirkung zeigen. Sinnvoll erscheint uns auch ein systematisches Monitoring der Brandereignisse.“

Zum Hintergrund

Bei Bränden in Abfallanlagen kann eine Vielzahl von Schadstoffen (Brandgase wie z.B. Schwefeloxide, Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe PAK) freigesetzt werden. Brandursache war in vielen der untersuchten Fälle eine Selbstentzündung der Abfälle. Die Landesregierung hat bereits 2014 und 2016 Anweisungen zur besseren Zusammenarbeit zwischen Brandschutzbehörden und Zulassungsbehörden erteilt. Es liegen jedoch bislang keine Erhebungen vor, wie sich die Zahl der Brände in den letzten Jahren entwickelt hat und welche Brandursachen festgestellt wurden.

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