Pressemeldung Nr. 89 vom

Windkraft auf See auf Erfolgskurs Volker Bajus: Politik muss Rückenwind nutzen

Darum geht‘s

Mehrere Windkraft-Branchenverbände teilten mit, dass allein im ersten Halbjahr 2017 Anlagen mit über 600 MW Leistung errichtet worden seien – das entspricht etwa der halben Leistung eines großen Kohle- oder Atomkraftwerks. Zudem würden die Herstellungs- und Installationskosten rapide sinken.

Das sagen die Grünen

Volker Bajus, energiepolitischer Sprecher

„Die Offshore-Branche zeigt, dass Energiewende geht. Der Ausbau läuft gut, die Hersteller werden immer effizienter und der Betrieb kostengünstiger. Das ist eine klima- und industriepolitische Erfolgsgeschichte!“

„Der Bund sollte die Ausbauziele endlich wieder nach oben korrigieren. Es war ein politischer Unsinn der großen Koalition, der Windkraft die Dynamik zu nehmen und die Entwicklung der Windindustrie zu bremsen. Höchste Zeit, diese Politik der Ökostromblockierer zu beenden.“

„Die Ergebnisse der letzten Ausschreibungen für neue Anlagen haben gezeigt: Windkraft auf See, das geht auch ohne öffentliche Förderung. Windkraft kann inzwischen günstiger Strom produzieren als gefährliche Atom- oder klimakillende Kohlekraftwerke!“

Zum Hintergrund

Wie Branchenverbände mitteilen, ist der Ausbau von Windkraft auf See erfolgreich. Im ersten Halbjahr 2017 seien über 100 Anlagen mit 626 MW Leistung installiert worden. Bei den letzten Ausschreibungen für Anlagen, die ab 2025 ans Netz gehen, haben die Bieter den Zuschlag erhalten, die gänzlich auf eine zusätzliche Förderung verzichten. Die Hersteller gehen inzwischen davon aus, dass sie die Kosten weiter erheblich senken können und damit konkurrenzfähig zu Windkraft an Land oder konventionellen Kraftwerken sind.

Die Reduzierung der Ausbauziele im Zuge der EEG Reform würde von der großen Koalition gegen den Widerstand der Nordländer durchgesetzt.

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