Pressemeldung Nr. 60 vom

VW-Werk in Tennessee Thomas Schremmer: Grundsätze guter Arbeit unterstützen wir über Landesgrenzen hinaus

Darum geht’s

Die US-Autogewerkschaft United Auto Workers (UAW) hat heute (9. Mai 2017) in Hannover für eine Arbeitnehmervertretung im VW-Werk in Chattanooga in Tennessee geworben. Ihre Forderung wird UAW morgen bei der VW-Hauptversammlung einbringen. Der Dachverband Kritische Aktionäre wird die Gewerkschaft in ihrem Anliegen unterstützen. 

Das sagen die Grünen

Thomas Schremmer, arbeitsmarktpolitischer Sprecher

„Arbeitnehmerinteressen zu organisieren und zu vertreten, ist ein zentrales Recht von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen. Dieses Grundrecht sollte aus unserer Sicht für Beschäftigte überall auf der Welt gelten – selbstverständlich auch in den Südstaaten der USA und natürlich auch in ausländischen Werken deutscher Konzerne.“

„Rot-grüne Arbeitsmarktpolitik setzt sich seit dem Regierungswechsel 2013 für bessere Arbeitsbedingungen und für anständige Bezahlung ein. Unsere Überzeugungen für gute Arbeit gelten über die Landesgrenze hinaus.“

„VW sollte ein Interesse daran haben, Beschäftigte beim Wahrnehmen ihrer Rechte in ausländischen Werken zu unterstützen. Niedersachsen steht als solidarischer Partner an der Seite all derjenigen, die sich für gute Arbeit einsetzen.“

Zum Hintergrund             

UAW setzt sich im VW-Werk in Chattanooga dafür ein, eine Mitarbeitergewerkschaft zu gründen. Dies ist bislang misslungen. Die Arbeitnehmervertreter erhoffen sich, dass sie mit ihrem Anliegen bei der VW-Hauptversammlung Aufmerksamkeit erregen und sie dort weitere Unterstützer gewinnen werden.

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