Pressemeldung Nr. 687 vom

Shell-Spitzel bei der Gesellschaft für bedrohlte Völker??

Äußerst scharf kritisierte der Göttinger Abgeordnete Stefan Wenzel den offensichtlichen Einsatz von Spitzeln bei der Gesellschaft für bedrohte
Völker (GfbV) in Göttingen und anderen Organisationen. "Das sind
verbrecherische Methoden", so Wenzel, auch europapolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Kein Konzern der Welt habe das Recht wie ein Staat im Staat zu
agieren und Bürgerinnen und Bürger auszuspionieren, die ihre Grund- und Freiheitsrechte wahrnähmen.
"Wenn sich der Verdacht bestätigt muß Shell sich entschuldigen und für die Zukunft öffentlich erklären, auf derartige Methoden zu verzichten", erklärte
Wenzel. Wenn Shell dazu nicht bereit sei, müsse es wieder einen Boykott von Shell-Produkten geben.
Geklärt werden müsse außerdem, so Wenzel weiter, ob staatliche Stellen in illegale Spitzel-Aktionen verwickelt. "Entsprechenden Hinweisen werden wir nachgehen."

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