Pressemeldung Nr. 35 vom

Mobile Beratung gegen Rechts Julia Willie Hamburg: Landesprogramm gegen Rechtsextremismus zeigt zunehmend Wirkung

Darum geht's

Heute wurde vom Justizministerium die Eröffnung von drei Regionalbüros für „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Niedersachsen“ bekannt gegeben. Bislang war eine Zentralstelle in Hannover angesiedelt und darüber hinaus wurde mit Honorarkräften gearbeitet. Jetzt wird es auch in der Fläche feste Ansprechpersonen und Strukturen geben.

Das sagen die GRÜNEN

Julia Willie Hamburg, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus:

„Das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus zeigt zunehmend seine Wirkung. Die Einrichtung von Regionalstellen zur Mobilen Beratung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es braucht aufsuchende und verlässliche Beratungsstrukturen in Niedersachsen, die vor Ort verankert sind. Seit Langem fordern die GRÜNEN eine mobile Beratung in der Hand der Zivilgesellschaft, die regional und aufsuchend tätig ist.“

„Die rechte Szene ist in einem ständigen Wandel. Hier ist gerade die mobile Beratung ein unverzichtbarer Baustein zur Prävention und Intervention. Die Menschen vor Ort, in Schulen, Vereinen oder Behörden, stehen Nazis und ihrem Agieren oft ratlos gegenüber. Hier braucht es niedrigschwellig und schnell Unterstützung. Mit den Regionalbüros hat die Landesregierung nun eine wichtige Basis gelegt.“

Hintergrund:

Die drei Träger der neuen Regionalbüros sind erfahren und seit Jahrzehnten in dem Bereich tätig, darüber hinaus in der Zivilgesellschaft vernetzt und bekannt. Sie werden vom Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen mit jeweils 100.000 € mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.

  • ZDB: Regionalbüro Süd/Ost in Wolfsburg;
  • Wabe e.V.: Regionalbüro Nord/Ost in Verden;
  • IBIS e.V.: Regionalbüro Nord/West in Oldenburg
Zurück zum Pressearchiv