Gutachter gehen weiterhin von hohen Umweltrisiken durch A 22 aus - Ina Korter: "Keine weitere Verschwendung für Wulffs Blütenträume"

Die A 22 ist nicht umweltverträglich. Auch eine neue "Umweltrisikoeinschätzung", im Auftrag des Niedersächsisches Landesamt für Straßenbau bescheinige der A 22 ein sehr hohes Umweltrisiko. Die bisherige Einschätzung, die dazu geführt habe, das Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan mit einem "naturschutzfachlichen Planungsauftrag" zu versehen, sei damit im Wesentlichen bestätigt worden, teilte die Grünen-Landtagsabgeordnete Ina Korter (Nordenham) mit.
"Im Bundesverkehrswegeplan ist eindeutig vorgesehen, dass die umwelt- und naturschutzfachlichen Belange gelöst werden müssen. Mit dem vorliegenden Gutachten kann davon keine Rede sein", stellte die Grünen-Politikerin fest. In der neuen Untersuchung sei zwar von einer gegenüber älteren Gutachten optimierten Trassenführung ausgegangen worden, trotzdem habe sich der Anteil der Bereiche mit hohen und sehr hohen Umweltrisiken nur geringfügig von 62% auf 57% verringert. Darüber hinaus sei nach wie vor von erheblichen Beeinträchtigungen mehrerer FFH- und EU-Vogelschutzgebiete durch die A 22 auszugehen, so Korter.
"Wir brauchen keine weiteren Gutachten und Planungen mehr . Es wird keine unter ökologischen Gesichtspunkten auch nur halbwegs vertretbare A 22-Trasse geben. Weitere Planungen sind weggeworfenes Geld. Die bereits zugesagten Mittel der Landkreise für diese auch verkehrs- und wirtschaftspolitisch unsinnigen Blütenträume der Landesregierung zu verschwenden, halte ich nicht für vertretbar", sagte Ina Korter

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