Statement:Grüne: Vergünstigtes Deutschlandticket auch für Schüler*innen muss der nächste Schritt sein

Die Pläne der Landesregierung, ein vergünstigtes Ticket für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende einzuführen, sind ein wichtiger Schritt. Das darf nach Ansicht von uns Grünen aber nur ein erster Schritt sein. Es muss Ziel bleiben, das Angebot auch auf Schüler*innen auszuweiten.

Mehr als 40 Jugendorganisationen und Interessenvertretungen junger Menschen in Niedersachsen weisen in einem offenen Brief darauf hin, attraktive, preisgünstige Mobilität für junge Menschen sicherzustellen. Kern, so die Forderung, soll die Einführung eines landesweiten 29-Euro-Tickets auch für Schüler*innen sein. Dazu sagt Stephan Christ, verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen:

Die Pläne der Landesregierung, ein vergünstigtes Ticket für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende einzuführen, sind ein wichtiger Schritt. Das darf nach Ansicht von uns Grünen aber nur ein erster Schritt sein. Es muss Ziel bleiben, das Angebot auch auf Schüler*innen auszuweiten; ganz so, wie es auch im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen vereinbart ist.

Für uns ist die Gruppe der Schüler*innen ganz entscheidend, um jungen Menschen nachhaltige, preiswerte Mobilität zu ermöglichen. Ein vergünstigtes Deutschlandticket ist dafür der zentrale Anreiz. Auch für viele Familien würde dies eine spürbare finanzielle Entlastung bedeuten. Um das Angebot attraktiv zu halten, darf der Abstand zu den ursprünglich geplanten 29 Euro nicht zu groß werden.

Andere Flächenländer wie Baden-Württemberg zeigen, dass ein wirklich attraktives, vergünstigtes Deutschlandticket auch außerhalb von Metropolen funktionieren kann: Das D-Ticket JugendBW kostet dort lediglich etwa 39 Euro im Monat und ist für alle jungen Menschen unter 27 Jahren verfügbar. Ein solches Ticket halten wir auch in Niedersachsen für sinnvoll und machbar.

 

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