Statement:Grüne: Tiertransporte in Kriegsregionen konsequent untersagen

Es ist gut, dass die Agrarministerin konsequent handelt und Verantwortung in einer hochdynamischen und schwer kalkulierbaren Lage übernimmt.

Zur Entscheidung der Grünen Agrarministerin Miriam Staudte, Tiertransporte in mehrere Staaten des Nahen Ostens aufgrund der angespannten Sicherheitslage zu verbieten, erklärt der tierschutzpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen Christian Schroeder:

Es ist gut, dass die Agrarministerin konsequent handelt und Verantwortung in einer hochdynamischen und schwer kalkulierbaren Lage übernimmt. Der Schutz von Tieren darf nicht hinter wirtschaftlichen Interessen zurückstehen – schon gar nicht in Regionen, in denen grundlegende Sicherheitsgarantien fehlen.

Dieses Verbot ist ein wichtiger Schritt. Denn wer Tiere in Kriegs- und Krisengebiete transportiert, nimmt bewusst in Kauf, dass sie massivem Stress, Verletzungen oder sogar dem Tod ausgesetzt werden. Unter den aktuellen Bedingungen – mit unsicheren Routen, gesperrten Lufträumen und unvorhersehbaren Eskalationen – ist ein auch nur annähernd tierschutzgerechter Transport schlicht nicht möglich.

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