Statement:Grüne: Kein Wegsehen mehr bei Queerfeindlichkeit!

Dass Vorfälle künftig niedrigschwellig und auch anonym gemeldet werden können, ist ein echter Fortschritt im Kampf gegen Queerfeindlichkeit. Denn nur wer hinschaut und das tatsächliche Ausmaß kennt, kann wirksam handeln und queere Menschen besser schützen.

Über die neue Melde- und Informationsstelle Querfeindlichkeit können von heute an queerfeindliche Vorfälle gemeldet werden. Ziel ist es nicht nur, Fälle zu dokumentieren, sondern betroffene Menschen besser zu unterstützen. Dazu sagt Swantje Schendel, Sprecherin für Queerpolitik der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag:

Queerfeindliche Übergriffe und Diskriminierung dürfen nicht unsichtbar bleiben, sie müssen Konsequenzen haben. Mit der neuen Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) schaffen wir in Niedersachsen endlich verlässliche Strukturen für Betroffene. Das Wegsehen muss und wird ein Ende haben.

Dass Vorfälle künftig niedrigschwellig und auch anonym gemeldet werden können, ist ein echter Fortschritt im Kampf gegen Queerfeindlichkeit. Denn nur wer hinschaut und das tatsächliche Ausmaß kennt, kann wirksam handeln und queere Menschen besser schützen.

Dass diese Struktur jetzt steht, ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer politischer Prioritäten: SPD und Grüne haben über die Politische Liste gezielt Mittel bereitgestellt und damit den Weg für die MIQ freigemacht. Unser Dank gilt dem Queeren Netzwerk Niedersachsen für den Aufbau dieser wichtigen Stelle. Klar ist zugleich: Solche Angebote brauchen Verlässlichkeit. Deshalb setzen wir uns dafür ein, queere Projekte dauerhaft abzusichern und weiter auszubauen.

 

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