Pressemeldung Nr. 252 vom

GRÜNE: Imageschaden für Bahn durch beschämenden Umgang mit Fahrgästen Ausbildungsdefizite - Personal muss Stresssituationen meistern können

Die „beschämenden Fehltritte“ der Deutschen Bahn AG im Umgang mit Fahrgästen in dieser Woche haben die Landtagsgrünen kritisiert.
Ein Berufspendler zwischen Bielefeld und Hannover hatte sich trotz gültiger Fahrkarte vom Bahnpersonal einer schikanösen Behandlung bis zur Auslieferung an den Bundesgrenzschutz unterziehen müssen.
In einem anderen Fall wurden mehrere Schüler auf dem Weg nach Mellendorf in der Wedemark offensichtlich nicht aus dem Zug gelassen und bis zur nächsten Haltestelle mitgenommen, weil sich der Fahrer über deren Verhalten geärgert hatte.
Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Stefan Wenzel sprach von „höchst unerfreulichen Vorfällen“, in denen sich das Bahnpersonal vermutlich rechtswidrig verhalten habe. Der Grünen-Politiker sieht in der Folge schwere Imageschäden für die Bahn, die weit über die konkreten Vorfälle hinaus wirken.
Wenzel: „Offensichtlich gibt es Ausbildungsdefizite. Das Unternehmen Bahn muss mehr Verantwortung für die Qualifizierung ihres Personals übernehmen. Wer viel mit Fahrgästen zu tun hat, der muss auch in Konfliktmanagement geschult werden, damit Stresssituationen nicht eskalieren.“

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