Pressemeldung Nr. 407 vom

GRÜNE: Frauenhausfinanzierung bundeseinheitlich regeln

Die Landtagsgrünen setzen sich dafür ein, dass die Finanzierung der Frauenhäuser und Beratungsstellen in Niedersachsen auf eine solide Grundlage gestellt wird. Die frauenpolitische Sprecherin Elke Twesten kritisierte, dass die Landtagsmehrheit von CDU und FDP in der Sitzung in dieser Woche den Vorschlag abgelehnt hat, sich beim  Bund für eine einheitliche Finanzierung der Arbeit von Gewaltschutzeinrichtungen einzusetzen.

Die von den Grünen geforderte Rücknahme der Kürzungen der Mittel für diese Einrichtungen fand bei den Regierungsfraktionen keine Zustimmung. "Die nun wieder geltenden Übergangsregelungen bedeuten keine Sicherung, sondern eine Verlängerung der Unsicherheitsphase", sagte die Grünen-Politikerin am Freitag (heute) in Hannover. Damit sei die Qualität der Arbeit in den Einrichtungen gefährdet. "Wer ständig um seine Existenz kämpfen muss, verliert wertvolle Energie. Das macht die Arbeit für die hilfesuchenden Frauen nicht leichter."

Twesten kündigte an, dass die Grünen sich weiterhin für eine bundeseinheitliche Finanzierung der Frauenhäuser und Beratungsstellen einsetzen werden.

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