Pressemeldung Nr. 3160 vom

GRÜNE fragen nach Naturschutzkonzept des Umweltministers

Sander hat außer Behörden- und Beamtenscheltenichts zu bieten

Mit einer parlamentarischen Initiative verlangen die Landtagsgrünen Auskunft von Umweltminister Sander, wie zukünftig in Niedersachse...

GRÜNE fragen nach Naturschutzkonzept
des Umweltministers
Sander hat außer Behörden- und Beamtenschelte
nichts zu bieten
Mit einer parlamentarischen Initiative verlangen die Landtagsgrünen Auskunft von Umweltminister Sander, wie zukünftig in Niedersachsen die Aufgaben des Naturschutzes wahrgenommen werden sollen.
Die umweltpolitische Sprecherin Dorothea Steiner kritisierte jüngste Äußerungen Sanders, nach denen sich Niedersachsen "staatlichen Naturschutz in Zukunft nicht mehr leisten" könne (Zitat "Diepholzer Kreisblatt, 17.11.). Auch der bei gleicher Gelegenheit ausgesprochene Vorwurf, die Mitarbeiter der Naturschutzverwaltung "hätten den Regierungswechsel noch nicht mitbekommen", sei unverschämt, sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag in Hannover. Der Umweltminister disqualifiziere sich fachlich und als oberster Dienstherr.
Was Sander beim traditionellen Enten-Essen der FDP in Twistringen aufgetischt hat, würde den Niedersachsen noch lange im Magen liegen, sagte Steiner. "Da wird gegen Strukturen und Personal geholzt, ohne dass bessere Ideen vorliegen. Sander hat außer Behördenschelte, unsinnigen Vorschlägen zur Reform der Umweltverwaltung und vagen Thesen zum Naturschutz nichts zu bieten."
Die Grünen-Politikerin wies darauf hin, dass Naturschutz Teil der staatlichen Daseinsvorsorge sei. "Der Naturschutz bildet eine wichtige Grundlage für den Tourismus, ist Standortfaktor für die Wirtschaft und von großer Bedeutung für das Lebens- und Wohnumfeld der Menschen." Umweltminister Sander müsse daran gehindert werden, den Naturschutz in Niedersachsen zu ruinieren.
Mehr unter: www.gruene-niedersachsen.de

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