Pressemeldung Nr. 203 vom

GRÜNE: Der Interregio ist unverzichtbar - Wenzel: Verkehrsministerkonferenz der Länder muss Verantwortung des Bundes unmissverständlich einfordern

Als absolut unverzichtbar bezeichnete der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag Stefan Wenzel, den Interregio (IR) der Bahn. Die Pläne der DB AG zur Kürzung und Aufgabe von wichtigen IR-Verbindungen seien ein schlimmer Rückschritt. Mit der Bahnreform habe der Bund als Eigentümer der Bahn auch den Auftrag zur Verbesserung der Bahn bekommen. "Von Steinbruch war nicht die Rede," so Wenzel.
Die Verkehrsminister der Länder, die sich am morgigen Mittwoch träfen, müssten die Verantwortung des Bundes unmissverständlich einfordern.
Notwendig sei eine Verbesserung des IR: Bessere Angebote, mehr Service, bessere Fahrplanabstimmung, günstige Tarife und ein griffiges Marketing. Wenn sich der Bundesverkehrsminister als Gesellschafter der Bahn hier nicht durchsetzen könne oder wolle, so Wenzel, müsse er den Ländern das Geld zur Gründung eigener Interregio-Gesellschaften zur Verfügung stellen.
Wenzel: "Der Interregio ist ein ganz wichtiges Rückgrat für die Anbindung der mittelgroßen Städte, der ländlichen Regionen und der touristischen Zentren in Niedersachsen: Hier sind keine Kompromisse möglich!"

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