Statement zur Kinder- und Jugendkommission :Grüne: Demokratie braucht die Stimme junger Menschen

Junge Menschen in die politische Arbeit einzubeziehen, ihnen Teilhabe und Einfluss zu ermöglichen, war schon immer wichtig – und ist es in Zeiten, in denen die Demokratie, ihre Strukturen und Prozesse von vielen verächtlich gemacht wird, erst recht.

Die niedersächsische Kinder- und Jugendkommission hat angeregt, die politischen Mitwirkungsmöglichkeiten junger Menschen zu erweitern. Dazu sagt Swantje Schendel, Sprecherin für Kinder, Jugend und Familie der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag:

Junge Menschen in die politische Arbeit einzubeziehen, ihnen Teilhabe und Einfluss zu ermöglichen, war schon immer wichtig – und ist es in Zeiten, in denen die Demokratie, ihre Strukturen und Prozesse von vielen verächtlich gemacht wird, erst recht. Deswegen begrüßen wir Grüne es, wenn konkrete Instrumente wie Jugendbeteiligungsgremien weiterentwickelt und jungen Menschen zusätzliche Mitwirkungsmöglichkeiten eröffnet würden. Denn Demokratie braucht die Stimme junger Menschen.

Der Vorstoß der Kinder- und Jugendkommission, das Mindestalter für Hauptverwaltungsbeamte auf 18 Jahre zu senken, ist ein wichtiger Impuls für mehr demokratische Teilhabe junger Menschen. Andere Bundesländer zeigen bereits, dass herausgehobene politische Ämter in die Hände junger Menschen gelegt werden können. Denn: Auch junge Menschen gehen mit politischer Macht verantwortungsvoll um.

Wir Grüne stehen grundsätzlich dafür, politische Mitwirkungsmöglichkeiten zu stärken. Deshalb werden wir den Vorschlag der Kommission in die parlamentarische Diskussion einbringen. Eine Änderung der bestehenden Regelungen bedarf einer breiten Diskussion. Unser Ziel ist es, gute Lösungen zu finden, die sowohl Beteiligung ermöglicht als auch der Verantwortung der Positionen in Kommunen und Kreisen gerecht wird.

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