Statement: Grüne: Beschäftigte brauchen sichere Arbeit statt mehr Druck!

Wer heute den Acht-Stunden-Tag, die gesetzliche Rente oder die solidarische Krankenversicherung infrage stellt oder auch deutlich beschneiden will, greift den sozialen Zusammenhalt in unserem Land an.

Der DGB Niedersachsen warnt eindringlich vor Angriffen auf die Rechte der Arbeitnehmer*innen und auf den Sozialstaat. In den Zielen, gute Arbeit, soziale Sicherheit und einen leistungsfähigen Sozialstaat als Grundlagen von Zusammenhalt und Stabilität in Deutschland zu erhalten, weiß der DGB die Grünen an seiner Seite. Dazu sagt Nicolas Mülbrecht Breer, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion:

Wer heute den Acht-Stunden-Tag, die gesetzliche Rente oder die solidarische Krankenversicherung infrage stellt oder auch deutlich beschneiden will, greift den sozialen Zusammenhalt in unserem Land an. Viele Beschäftigte leisten Überstunden, tragen hohe Belastungen und sind im Arbeitsalltag wachsendem Druck ausgesetzt. Der demographische Wandel schreitet voran, der Mangel an Fachkräften ist in vielen Branchen längst angekommen. Schon deswegen ist es ratsam, –  wenn immer möglich – bessere Löhne zu zahlen und Tarifbindung einzugehen. Wir brauchen ein verlässliches Sozialsystem und Investitionen in eine moderne, klimaneutrale Wirtschaft. Forderungen nach weiteren Zugeständnissen von Arbeitsnehmer*innen und neuen Zumutungen sind Gift für viele Branchen und damit den Standort Deutschland. Statt mehr Druck benötigen Beschäftigte gute, sichere Arbeitsbedingungen.

Der Sozialstaat ist kein Luxus, sondern das Fundament einer gerechten und stabilen Gesellschaft. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Umbrüche brauchen die Menschen Sicherheit – keine Politik des sozialen Rückschritts. Deshalb stehen wir Grüne für faire Arbeitsbedingungen und eine starke gesetzliche Rente.

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