Pressemeldung Nr. 22 vom

Für die Energiewende in Niedersachsen Bajus: Speicher sind der nächste große Schritt

Darum geht’s

SPD und Grüne setzen in Niedersachsen bei der Energiewende verstärkt auf Energiespeicher-Technologien und ein intelligentes Energienetz, bessere Voraussetzungen dafür hat Rot-Grün heute im Umweltausschuss beschlossen. Ein Pilotprojekt auf den niedersächsischen Nordseeinseln soll zeigen, dass fossile Energien wie Kohle, Gas, Öl und Benzin durch erneuerbare Quellen vollständig ersetzt werden können.

Das sagen die Grünen

Volker Bajus, energiepolitische Sprecher

„Der Einsatz von Speichern ist der nächste große Schritt der Energiewende. Wir sind froh, dass der Ausbau der Ökostromanlagen in Niedersachsen voran geht. Der optimale und intelligente Einsatz von Erneuerbaren ist eng verknüpft mit innovativer Speichertechnologie. Wenn diese Verknüpfung gut gelingt, sichern wir eine klimafreundliche und bezahlbare Energieversorgung vom Frühling bis Winter, egal wie stark der Wind weht oder wie viele Stunden die Sonne scheint.“

„Auf den niedersächsischen Nordseeinseln starten wir jetzt ein Pilotprojekt für eine klimafreundliche Energieversorgung. Damit zeigen wir: Die Energieversorgung funktioniert auch auf einer Insel mit 100 Prozent Klimaschutz und Ökoenergie. Viele Kommunen und Unternehmen im Norden sind längst Vorreiter bei der Energiewende.“

„Die Energiewende im Norden braucht Unterstützer in Berlin und keine Bremser. Veraltete Kohlekraftwerke am Netz zu halten, ist im rotgrünen Energieland Niedersachsen keine Option. Stattdessen brauchen wir eine intelligente Weiterentwicklung des Energienetzes. Dabei setzen wir nicht nur auf grünen Strom, sondern wollen auch die Elektro-Mobilität und eine klimafreundliche Wärmeversorgung voranbringen.“

Hintergrund

Bislang verstopfen Kohle- und Gaskraftwerke die Netze, obwohl erneuerbare Energien längst einen noch größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten könnten. Mit einer intelligenten Einbindung von Stromspeichern, einer flexiblen Verbrauchssteuerung und der Kopplung von Strom-, Wärme- und Mobilitätsbereich kann die Klimabilanz der Energieerzeugung verbessert und die Kosten der Stromnetzregulierung gleichzeitig gesenkt werden.

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