19. Wahlperiode

Sitzung des Niedersächsischen Landtags
November 2025

Sitzungswoche vom 18. - 20. November 2025

Der nächste Tagungsabschnitt findet vom 081. bis 20. November 2025 statt.

Auf dieser Seite finden Sie dann– laufend aktualisiert – die wichtigsten Reden und Anträge unserer Fraktion.

TOP 9
Dienstag, 11.52 Uhr
Antragsteller: Landesregierung
Foto von Marie Kollenrott
Marie Kollenrott

Abschließende Beratung: Änderung des Niedersächsischen Klimagesetzes

In der Novelle für das NKlimaG werden wesentlich die bundesrechtlichen Vorgaben zur kommunalen Wärmeplanung und Klimawandelanpassung in das niedersächsische Klimaschutzgesetz implementiert und die Pflicht zur Erstellung entsprechender Konzepte ausgeweitet. Kommunen werden so in Ihrer Verantwortung beim Klimaschutz und bei der Klimawandelfolgenanpassung gestärkt und fortwährend unterstützt. Ziel ist es, jeder Kommune einen Handlungsspielraum bei der Verwirklichung ihre eigenen Lösungsansätze zu ermöglichen, um das niedersächsische Ziel der Klimaneutralität bis 2040 gemeinsam zu erreichen.

TOP 10
Dienstag, 12.27 Uhr
Antragsteller: Landesregierung
Foto von Dr. Andreas Hoffmann
Dr. Andreas Hoffmann

Abschließende Beratung: Nachtragshaushaltsgesetz 2025

Mit der Schaffung des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) und der damit einhergehenden Grundgesetzänderung, hat der Bundestag auch für die Bundesländer die Möglichkeit der strukturellen Neuverschuldung angepasst. In Niedersachsen nutzen wir den neu gewonnenen finanziellen Spielraum für sinnvolle Investitionen in die Zukunft bereits für das laufende Jahr und passen den Landeshaushalt im Rahmen eines Nachtragshaushaltsgesetzes an. Mit dem Nachtragshaushalt fließen u.a. 400 Mio. € für Investitionen direkt an die Kommunen, weitere 700 Mio. € werden für Gebäudesanierung, Energieinfrastruktur, ÖPNV und Wohnraum Niedersachsen zur Verfügung gestellt.

TOP 12
Dienstag, 15.05 Uhr
Antragsteller: Landesregierung
Foto von Dr. Andreas Hoffmann
Dr. Andreas Hoffmann

Abschließende Beratung: Entwurf eines Gesetzes über die Anstalt Niedersächsische Immobilienaufgaben

Die Gründung der Anstalt für Niedersächsische Immobilienaufgaben (NIA) ermöglicht dem Land große Bauvorhaben wirtschaftlicher und transparenter zu gestalten. Die NIA übernimmt künftig große Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie Sanierungen für Landesbehörden, fungiert dabei als Bauherrin, Eigentümerin und Vermieterin und finanziert Projekte durch Kredite, die über Mieten refinanziert werden. Damit ersetzt sie das bisherige, haushaltsabhängige Verfahren, das teilweise zu sehr langen Bauzeiten, Unterfinanzierung und Intransparenz geführt hat. Dadurch schaffen wir es, den Sanierungsstau im Landesbestand abzubauen und Investitionen zu beschleunigen. Die NIA arbeitet nicht gewinnorientiert und setzt Projekte in Kooperation mit dem Staatlichen Baumanagement Niedersachsen um. Erstes Großprojekt wird der längst überfällige Neubau der JVA Hannover sein, die modernisiert und erweitert werden soll.

TOP 13
Dienstag, 15.40
Antragsteller: Landesregierung
Foto von Nadja Weippert
Nadja Weippert

Abschließende Beratung: Bereitstellung und Auskehrung von Fördermitteln an kommunale Fördermittelempfänger (Niedersächsisches Kommunalfördergesetz - NKomFöG)

Mit diesem Gesetz vereinfachen und beschleunigen wir die Vergabe von Fördermitteln an die Kommunen und stärken so ihre Handlungsfähigkeit durch weniger Bürokratie. Damit können Klimaschutzprojekte, soziale Infrastruktur und nachhaltige Investitionen schneller Realität werden. Geplante pauschale und budgetierte Förderungen sollen zudem ländliche Regionen besonders unterstützen.

TOP 14
Dienstag, 16.03 Uhr
Antragsteller: Landesregierung
Foto von Evrim Camuz
Evrim Camuz

Erste Beratung: Änderung des Niedersächsischen Gesetzes zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen

Mit unserem Gesetz schaffen wir mehr Flexibilität, digitale Prüfungsformate und erweiterte Wahlmöglichkeiten in der Ausbildung von Jurist*innen und passen diese an die gesellschaftlichen Entwicklungen an. Insbesondere können Prüflinge künftig durch die Einführung des sogenannten E-Examens ihre Aufsichtsarbeiten in den beiden juristischen Staatsexamen auch elektronisch verfassen. Sogenannte Schlüsselqualifikationen können Studierende durch das Gesetz auch in anderen Studiengängen erwerben.

TOP 16
Dienstag, 17.19 Uhr
Antragsteller: Landesregierung
Foto von Michael Lühmann
Michael Lühmann

Erste Beratung: Änderung disziplinarrechtlicher und beamtenrechtlicher Vorschriften

Durch unseren Gesetzentwurf wollen wir Disziplinarverfahren beschleunigen, um künftig Verfassungsfeinde schneller aus dem Staatsdienst entfernen zu können. Damit wird die Integrität des Öffentlichen Dienstes in Niedersachsen sichergestellt. Schwerwiegende Disziplinarmaßnahmen wie die Entfernung aus dem Dienst, die Aberkennung des Ruhegehalts oder die Zurückstufung können künftig ohne Anrufung der Verwaltungsgerichte direkt durch die Disziplinarbehörde ausgesprochen werden. Zudem schaffen wir eine Rechtsgrundlage für Anfragen von Disziplinarbehörden beim Verfassungsschutz, wenn tatsächliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass Beamt*innen ihre Verfassungstreuepflicht verletzt haben.

TOP 23
Mittwoch, 11.30 Uhr
Antragsteller: Landesregierung
Foto von Michael Lühmann
Michael Lühmann

Erste Beratung: Änderung des Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes und des Niedersächsischen Verwaltungsvollstreckungsgesetzes

Mit der Änderung des NPOG weiten wir die Nutzung von Bodycams aus, die künftig automatisch bei Waffeneinsatz ausgelöst werden, aber auch beim Einsatz unmittelbaren Zwangs und auf Wunsch Betroffener. Wichtig ist uns auch die Einführung des sogenannten ,spanischen Modells‘ bei der elektronischen Fußfessel im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt.

TOP 29
Mittwoch, 16.45 Uhr
Antragsteller: SPD/GRÜNE
Foto von Heiko Sachtleben
Heiko Sachtleben

Abschließende Beratung: Niedersachsen 2030 - starker Standort, starke Wirtschaft

Die Wirtschaft in Niedersachsen braucht verlässliche politische Rahmenbedingungen, um trotz der massiven Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigende Energiepreise und eine sanierungsbedürftige Infrastruktur weiter erfolgreich sich dem Wettbewerb stellen zu können. Unser Antrag setzt daher auf die Modernisierung von Verkehrswegen, beschleunigte Genehmigungsverfahren und den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Damit werden wir den niedersächsischen Wirtschaftsstandort stärken. Wir werden Unternehmen und Betriebe aktiv begleiten, indem wir Bürokratie abbauen, Schlüsseltechnologien wie Halbleiter, Wasserstoff und Batteriezellen fördern und Maßnahmen auf Landes- und Bundesebene umsetzen, von der Verkehrsinfrastruktur über die Digitalisierung bis zur Strom- und Wasserstoffwirtschaft.

  • Beschlussempfehlung: unveränderte Annahme
TOP 30b
Mittwoch, 17.20 Uhr
Antragsteller: SPD/GRÜNE
Foto von Marie Kollenrott
Marie Kollenrott

Abschließende Beratung: Volle Energie für Niedersachsen - Smart Grids als sinnvolle Unterstützung zum Netzausbau fördern

Mit dem EA Smart Grids bringen wir im Zusammenspiel mit Netzbetreibern und Verbrauchern die intelligente Steuerung unserer Strom- und Speichernetze voran. Das ermöglicht ein flexibles und dezentrales Energiemanagement zwischen Erzeuger, Speicher und Verbraucher, um die Potenziale der Erneuerbaren Energien ideal auszunutzen. Davon profitieren vor allem die Verbraucher durch dynamische Stromtarife je nach Verfügbarkeit der erneuerbaren Energie.

TOP 35
Donnerstag, 11.36 Uhr
Antragsteller: SPD/GRÜNE
Foto von Heiko Sachtleben
Heiko Sachtleben

Erste Beratung: Für ein faires Erbbaurecht als Grundlage bezahlbaren Wohnens

Erbbaubrecht trägt zu bezahlbarem Wohnraum bei und dämmt Bodenspekulationen ein. Aktuell zeigt sich jedoch, dass die Neufestsetzung des Erbbauzinses bei auslaufenden Verträgen in Niedersachsen auch zu sozialen Verwerfungen führt. Deswegen passen wir die bisherige Praxis an und sorgen mit unseren Maßnahmen weiterhin für ein ausgewogenes und gerechtes Erbbaurecht. Die Ermittlung der Bodenpreise soll künftig über einen längeren Zeitraum erfolgen, um aktuelle Preisausschläge auszugleichen. Feste Anpassungsintervalle schaffen mehr Transparenz und Planbarkeit, ein moderater Zinssatz schützt Erbbauberechtigte vor Überforderung und fördert stabile Wohnverhältnisse.

TOP 39
Donnerstag, 14.08 Uhr
Antragsteller: SPD/GRÜNE
Foto von Pascal Leddin
Pascal Leddin

Erste Beratung: Drohnen über Niedersachsen: Aufklären, Abwehren, Schützen

Der Antrag dient dazu, eine landesweite Lageübersicht zu Drohnensichtungen in der Nähe kritischer Infrastruktur und sonstiger besonders schützenswerter Objekte zu erstellen. Nötig ist es, den Austausch zwischen Sicherheitsbehörden, der Bundeswehr, der Polizei, den Betreiber*innen von kritischer Infrastruktur und den Forschungseinrichtungen zu intensivieren. Zudem wollen wir den rechtlichen Rahmen auf Landes- und Bundesebene überprüfen und gegebenenfalls anpassen, um endlich sichere Befugnisse in der Abwehr von Drohnen zu schaffen.

TOP 40
Donnerstag, 14.46 Uhr
Antragsteller: SPD/GRÜNE
Foto von Evrim Camuz
Evrim Camuz

Antrag: Gerichtliche Verfahren kindgerecht gestalten - Einsetzung einer koordinierenden Stelle für kindgerechte Justiz in Niedersachsen

Der Antrag verfolgt das Ziel, eine Koordinierungsstelle „Kindgerechte Justiz“ im Justizministerium einzurichten. Wir wollen Kindern und Jugendlichen in gerichtlichen Verfahren ein stärkeres Sicherheitsgefühl geben. Dazu kann eine kindgerechte Raumgestaltung in allen Gerichten beitragen, außerdem soll jungen Menschen durch den Ausbau der audiovisuellen Vernehmung die direkte Konfrontation mit den Täter*innen erspart werden.

TOP 41
Donnerstag, 15.24 Uhr
Antragsteller: SPD/GRUENE
Foto von Christian Schroeder
Christian Schroeder

Erste Beratung: Regulierung von Tierhandel und Tierbörsen - Tierwohl stärken, illegalen Handel eindämmen

Immer mehr Haustiere werden über Online-Plattformen angeboten, auf denen Anbietende zum Teil anonym bleiben. Diese Angebote sind deutlich schwieriger zu regulieren und zu kontrollieren als herkömmliche Angebote und Züchter*innen. Trotz zahlreicher politischer Initiativen sind Herkunft und Aufzucht vieler Tiere oft nur lückenhaft nachzuvollziehen – insbesondere bei internationalen Angeboten. Weil sich der Onlinehandel schlecht von einem Bundesland alleine regeln lässt, geht es um einen Maßnahmenkatalog, der sich zu großen Teilen an den Bund richtet und zu einer Vereinheitlichung und Bündelung führen soll.

Die angegebenen Uhrzeiten verschieben sich erfahrungsgemäß. Den aktuellen Ablauf können Sie der Live-Tagesordnung entnehmen.

Video-Livestream

Livestream zu den Plenartagen auf dem YouTube-Kanal des Landtags.

plenar.tv

Videoaufzeichnungen aller Rede­beiträge der Plenarsitzungen.