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Anne Kura: Gemeinsam Artenvielfalt stärken und unsere Zukunft sichern Meine Sommertour stand auch in diesem Jahr unter dem Motto „Sicherheit durch Wandel“. Dieses Mal lag der Schwerpunkt darauf, wie wir mit Naturschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt unsere Lebensgrundlagen sichern können – und zwar gemeinsam: politisch und mit einer starken Zivilgesellschaft. Ich habe ganz unterschiedliche Lebensräume besucht – Moore, Sanddünen, Feuchtwiesen, Urwald und Amphibienwiesen. Überall habe ich spannende Menschen getroffen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für den Schutz dieser Biotope einsetzen. Sie zeigen, dass Naturschutz eine Daueraufgabe und langfristige Verantwortung ist. Oft heißt das nicht, Flächen sich selbst zu überlassen, sondern Lebensräume gezielt zu pflegen und zu erhalten. Ein wichtiger Schlüssel ist dabei Umweltbildung – man schützt nur, was man kennt. Meine Tour führte mich von Rotenburg und Verden über Oldenburg und den Dümmer See bis zum Steinhuder Meer, in den Raum Vechta, Diepholz und Neustadt am Rübenberge. Die vielen Gespräche haben mir Mut und neue Impulse gegeben und gezeigt: Vielfalt in der Natur und in unserer demokratischen Gesellschaft ist eine Stärke – und darin liegt eine Chance für eine sichere Zukunft.
Detlev Schulz-Hendel: Chancen durch Migration Meine zweiteilige Sommertour führte mich zunächst von Hannover über Hildesheim, Helmstedt, Gifhorn und Wolfsburg bis nach Uelzen. Hier wurde ich von den Mitgliedern meiner Fraktion begleitet: Djenabou Diallo-Hartmann, Swantje Schendel und Tamina Reinecke. Insbesondere die Vereinsarbeit für geflüchtete Jugendliche von Ikja, die zurecht den Integrationspreis verliehen bekommen werden, war beeindruckend, dort wird nach wie vor händeringend nach Freiwilligen gesucht. Ein Highlight war der Besuch der Brücke der Kulturen Hildesheim - das Herzblut, mit dem die Leitung, Frau Dilek Boyu, hier ehrenamtlich aktiv ist, hat mich sehr berührt. Der Abendempfang mit der Gruppe 'Beherzt' in Uelzen, zusammen mit meinem Landtagskollegen Pascal Leddin, war ein großartiger Abschluss des ersten Teils der Tour. Hier wurde nochmal eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt ist. Den zweiten Teil meiner Tour startete ich in Hameln, gemeinsam mit Britta Kellermann. Ein exzellentes Beispiel für funktionierende Integrationsarbeit in Schulen durfte ich dort mit dem Verein S.A.M. kennenlernen. Anschließend besuchte ich Einrichtungen in Peine und Salzgitter, dort etwa zusammen mit Heiko Sachtleben das Südstadtbüro der Caritas. Für mich und meine Arbeit im Landtag war diese Tour besonders prägend. All diese Arbeit verdient es, gebührend unterstützt zu werden. Ohne diese Menschen wäre eine angemessene Hilfe und Integration von Geflüchteten nicht möglich. Dafür gilt meine große Wertschätzung und mein Dank! Und natürlich wir werden diese Arbeit auf der Landesebene weiter unterstützen.
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