Datum: Montag, 1. Juni 2026, 9.45 - 16.30 Uhr
Ort: Erweiterungsbau des Landtages, Leinstraße 30, Raum 1305, 30159 Hannover
Wir bitten bei der Anmeldung auch um die Auswahl eines Workshops. Nähere Informationen zu den einzenen Workshops und den Referentinnen und Referenten per Klick auf den Titel.
Die Anmeldung finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte und pädagogisches Personal, die ihren Umgang mit Rassismus im schulischen Kontext reflektieren und konkret erweitern möchten.
Zu Beginn wird eine kurze, gemeinsame Arbeitsdefinition von Rassismus erarbeitet, um eine klare Verständigungsbasis zu schaffen. Der Fokus liegt anschließend auf der Praxis: Die Teilnehmenden bringen eigene Fallbeispiele aus ihrem Schulalltag ein, die gemeinsam analysiert und besprochen werden.
Ziel ist es, typische Dynamiken besser zu erkennen, Unsicherheiten zu reduzieren und konkrete Handlungsoptionen für den schulischen Alltag zu entwickeln. Dabei werden sowohl unmittelbare Interventionsmöglichkeiten als auch längerfristige pädagogische Strategien in den Blick genommen.
Der Workshop lebt von der aktiven Beteiligung und dem Austausch der Teilnehmenden.


Wie kann Schule zu einem Ort werden, an dem sich alle Lernenden und Lehrenden respektiert, gesehen und gestärkt fühlen? In diesem Workshop setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie eine diskriminierungskritische Schulkultur aktiv gestaltet werden kann.
Ausgehend von der Perspektive von Schule als lernender Organisation beleuchten wir unterschiedliche Handlungsebenen - von individuellen Handlungsmöglichkeiten bis hin zu strukturellen Veränderungen. Dabei wird deutlich: Jede*r kann im eigenen Kontext wirksam werden.
Neben einem inhaltlichen Input steht vor allem der Austausch im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden reflektieren eigene Erfahrungen, teilen Beispiele gelingender Praxis und diskutieren Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze.
Ziel des Workshops ist es, konkrete Ideen und Impulse für die eigene Schule oder Institution zu entwickeln und erste Schritte zur Umsetzung mitzunehmen.


In diesem Workshop setzen wir uns mit den rechtlichen Rahmenbedingungen an Schulen auseinander, die dem Schutz vor Diskriminierung dienen.
Schwerpunkte dabei werden sein:
Dabei wird herausgearbeitet, welche Regelungen bereits greifen und an welchen Stellen weiterhin rechtliche Lücken bestehen.
Gemeinsam diskutieren wir, welche Instrumente erforderlich sind, um Diskriminierung wirksam zu verhindern und Betroffene nachhaltig zu stärken.
Der Workshop zeigt auf, welchen Beitrag ein Landesantidiskriminierungsgesetz zur Förderung von Rechtsklarheit und Chancengleichheit im Bildungssystem leisten kann. Es werden Wege aufgezeigt, wie die UN Charta der Vielfalt unterstützen kann, Demokratie an Schule zu fördern. An Beispielen, wie dem Selbstbestimmungsgesetz und Inklusion soll aufgezeigt werden, wie Gesetze sinnvoll Minderheiten schützen können. Der Workshop findet im Dialog mit den Teilnehmenden statt.

Schule ist anstrengend. Ein Konflikt zwischen Schülern hier, ein Rassismusvorwurf da, und manchmal weiß man einfach nicht, wo man anfangen soll. Dieser Workshop macht ein Angebot: Rassismuskritisches Denken nicht als zusätzliche Aufgabe, sondern als pädagogisches Werkzeug und Mindset – um zu verstehen, was in Klassenräumen und Lehrer*innenzimmern eigentlich passiert, und um entspannter, klarer und bedürfnisorientierter durch den Schulalltag zu gehen.

Wo reproduzieren wir Rassismus im Schulalltag – oft ohne es zu merken? Welche Materialien, Routinen und Selbstverständlichkeiten sind nicht neutral, sondern Teil rassistischer Strukturen? Was gilt bei uns als „normal“ – und wer wird dabei unsichtbar gemacht? Und welche Rolle spielen wir selbst darin?
Der Workshop bietet einen praxisnahen Einstieg in rassismuskritische Perspektiven und lädt dazu ein, die eigene schulische Praxis kritisch zu hinterfragen. Im Fokus stehen konkrete Handlungsmöglichkeiten und erste Schritte hin zu diskriminierungssensiblen und antirassistischen Konzepten.

Dieser Workshop richtet sich an Multiplikator*innen im schulischen Kontext, die Schüler*innen begleiten, die Diskriminierung erfahren.
Im Fokus steht die Frage, wie Empowerment-Räume für betroffene Schüler*innen sensibel, nachhaltig und wirkungsvoll gestaltet werden können. Die Teilnehmenden setzen sich mit diskriminierungskritischen Perspektiven auseinander und reflektieren ihre eigene Rolle im Umgang mit Diskriminierung im Schulalltag.
Neben fachlichem Input und der Vorstellung verschiedener Projekte – wie z. B. den A-Teams aus Hannover sowie dem Projekt „Antidiskriminierungsgang – gegen Hass in der Schule“ der IGS Flötenteich in Oldenburg – bietet der Workshop Raum für Austausch, Selbstreflexion und praxisnahe Methoden, die direkt in die eigene Arbeit übertragen werden können.
Inhalte des Workshops:
Ziel ist es, Multiplikator*innen darin zu stärken, diskriminierungssensible Räume zu schaffen und Schüler*innen in ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen.