Planungssicherheit und Verlässlichkeit für Schulsozialarbeiter

Julia Willie Hamburg: Rot-grüne Koalition stellt Schulsozialarbeit auf eine solide Basis

Darum geht’s

Kultusministerin Heiligenstadt hat heute im Rahmen einer Dringlichen Anfrage im Landtag Eckpunkte für das künftige Konzept für die Schulsozialarbeit vorgestellt.

Das sagen die Grünen

Julia Willie Hamburg, Mitglied im Kultusausschuss

„Nachdem die schwarz-gelbe Vorgängerregierung die Schulsozialarbeit noch auf die Kommunen abgeschoben hatte, übernimmt das Land die Verantwortung für die Schulsozialarbeit. Endlich wird Schulsozialarbeit auf Basis fester Stellen stattfinden – das gibt den Schulsozialarbeitern künftig Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Diese Verstetigung ist ein Durchbruch.“

„Künftig werden auch Schulsozialarbeiter zu einem festen Teil eines multiprofessionellen Teams gehören. Die Schulen können so ihren veränderten Aufgaben besser gerecht werden, die sich aus ihrer Weiterentwicklung zu Ganztagsschulen und zu inklusiven Schulen und bei der Teilhabe von Flüchtlingskindern ergeben.“

„Es ist richtig, dass in der Sekundarstufe neben den Haupt- und Oberschulen künftig auch die Realschulen und die Gesamtschulen in die Schulsozialarbeit einbezogen werden, denn vor allem diese Schulen tragen die Aufgaben der Inklusion und der Integration der Flüchtlingskinder.“

Zum Hintergrund

Die schwarz-gelbe Landesregierung hatte im Rahmen des Hauptschulprofilierungsprogramms den Kommunen Zuwendungen zur Verfügung gestellt, um Schulsozialarbeit an Haupt-, Ober- und Förderschulen zu finanzieren. Dieses Programm war bis 2014 befristet und wurde durch die rot-grüne Landesregierung bis Ende 2016 fortgeschrieben. Die Mittel für dieses Programm sollen jetzt verstetigt werden. Zusätzlich hatte die rot-grüne Koalition bereits mit dem Haushalt für 2016 267 zusätzliche Stellen für Schulsozialarbeit finanziert. Diese Mittel sollen jetzt insgesamt in das neue Konzept für die Schulsozialarbeit einfließen.