Rot-Grün schafft mehr Wahlfreiheit für Gymnasiale Oberstufe

Julia Willie Hamburg: Kritik des Philologenverbandes geht in die falsche Richtung

Darum geht’s

Nach der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren in Niedersachsen muss auch die Verordnung für die Gymnasiale Oberstufe überarbeitet werden. Die Grünen setzen sich für eine größere Wahlfreiheit ein. Der Philologenverband kritisiert das.

Das sagen die Grünen

Julia Willie Hamburg, Mitglied im Kultusausschuss

„Der Vorwurf der Leistungsfeindlichkeit, den der Philologenverband erhebt, ist vollkommen unbegründet und Ausdruck eines überholten pädagogischen Ansatzes. So liegt die Zahl der Klausuren in Niedersachsen bislang weit oberhalb der KMK-Anforderungen. Mit einer Reduzierung bauen wir unnötigen Stress weiter ab.“

„Beste Leistungen werden in der Schule und insbesondere in der Gymnasialen Oberstufe dann erreicht, wenn Unterricht dadurch motiviert, dass er an die Interessen der Schülerinnen und Schüler anknüpft. Wir setzen uns dafür ein, dass Schülerinteressen noch stärker berücksichtigt werden.“

Zum Hintergrund

Durch die Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz (KMK) werden bundesweit einheitliche Leistungsanforderungen im Abitur gesichert. Diese Vereinbarungen gelten auch in Niedersachsen. Rot-Grün möchte die Spielräume nutzen, die die KMK-Vereinbarungen für differenzierte und individuelle Angebote bieten.