Statement Miriam Staudte zur aktuellen Berichterstattung in Sachen Zwischenlager Leese

Miriam Staudte, atompolitische Sprecherin:

„Wir werden beantragen, dass im Umweltausschuss über die aktuelle Situation im Atommüll-Lager Leese berichtet werden soll. Dabei müssen auch die im NDR-Bericht aufgeworfenen Fragen beantwortet werden.

Unrealistische Zeitpläne beim Endlager-Projekt Schacht Konrad haben dazu geführt, dass man keine Sorgfalt auf die Konzipierung von Zwischenlagern verwendet hat. Die Lagerhallen wurden einfach vollgestopft, ohne die Möglichkeit einer Sichtkontrolle zu berücksichtigen.

Es war absolut richtig, dass Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) eine Abkehr vom sogenannten Referenzfass-Konzept angeordnet hat: Es hatte sich herausgestellt, dass die Fässer häufig falsch deklariert und Flüssigkeiten mit eingelagert wurden, die zum Durchrosten von innen führen. Es muss juristisch überprüft werden, ob diejenigen Anlieferer, die diese Falschdeklaration zu verantworten haben, noch zur Rechenschaft gezogen werden können.“  

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