Pressemeldung Nr. 123 vom

Inklusion Heiner Scholing: Dienstvereinbarung entlastet Sonderpädagogen

Darum geht’s

Das Kultusministerium und der Schulhauptpersonalrat beim Kultusministerium haben heute eine Dienstvereinbarung über den Einsatz des sonderpädagogischen Personals in inklusiven Schulen unterzeichnet.

Das sagen die Grünen

Heiner Scholing, schulpolitischer Sprecher

„Die Arbeitsbedingungen vieler Sonderpädagogen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert, da die inklusive Schule immer öfter ihr Einsatzort wird. Damit wird ihr Engagement ist für die Weiterentwicklung diese Schulen immer wichtiger. Durch die Dienstvereinbarung erwarten wir spürbare Entlastungen, die für mehr Verbindlichkeit und Kontinuität bei der Arbeit vor Ort sorgen.“

„Die Weiterentwicklung der Inklusion wird Schulen, Gesellschaft und Politik noch Jahre beschäftigen. Es braucht noch weitere Klärungen und immer wieder Nachsteuerung. Dazu gehört auch ein Grundsatzerlass zur Arbeit in der inklusiven Schule. Dieser Erlass würde die pädagogischen Rollen und Aufgaben aller Beteiligten klären und benennen, wie die bedarfsgerechte Förderung aller Schülerinnen und Schüler mit ihren jeweils unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen gelingen kann.“

Zum Hintergrund

In einem Entschließungsantrag für ein Rahmenkonzept zur Weiterentwicklung der inklusiven Schule, der auf Initiative der Grünen im Landtag beraten worden war, waren unter anderem der Abschluss einer Dienstvereinbarung und die Herausgabe eines Erlasses für die Arbeit in der inklusiven Schule gefordert worden. Wegen der vorzeitigen Neuwahlen konnte dieser Antrag nicht mehr im Landtag beschlossen werden.

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