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Als "Tropfen auf den heißen Stein" haben die Landtagsgrünen das heute (Montag) von Kultusministerin Heister-Neumann angekündigte Unterstützungsprogramm für Grundschulen in sozialen Brennpunkten bezeichnet. Es sei zwar zu begrüßen, dass die Landesregierung endlich Einsicht zeige, das Programm aber sei vollkommen unzureichend, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter in Hannover. "Wenn den Grundschulen, die unter besonders schwierigen Verhältnissen arbeiten müssen, fünf Stunden pro Woche für pädagogische Mitarbeiterinnen zur Verfügung gestellt werden, bleiben durchschnittlich pro Klasse ganze sieben Minuten am Tag".
Die Grünen-Politikerin bezweifelte zudem, dass es möglich ist, mit dem zur Verfügung gestellten Betrag, qualifizierte Fachkräfte als pädagogische Mitarbeiter zu beschäftigen.
Korter: "Bei den vollen Halbtagsschulen nimmt die Landesregierung gerade mehr als vier Millionen Euro weg. Wenn sie den Grundschulen davon eine Million für das neue Unterstützungsprogramm zur Verfügung stellen will, ist das nur ein mickriges Trostpflaster".