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Es zeichnet sich ab, dass in diesem Jahr der Mangel an Lehrstellen noch größer sein wird als in den vergangenen Jahren. Besonders betroffen vom Lehrstellenmangel sind die Abgängerinnen und Abgänger von der Hauptschule. Seit Jahren sind die Chancen dieser Jugendlichen, eine Lehrstelle zu erhalten, sehr gering. So gingen im Jahr 2004 nur noch 18,9% der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Niedersachsen an Auszubildende mit Hauptschulabschluss.
Zugleich klagt die ausbildende Wirtschaft, dass die Ausbildungsfähigkeit der Schulabgängerinnen und Schulabgänger zu gering sei. Das verstärkt die Zweifel daran, dass die Schule, insbesondere die Hauptschule derzeit in der Lage ist, den Schülerinnen und Schülern in ausreichendem Maße die Kompetenzen zu vermitteln, die für eine Berufsausbildung erforderlich sind.
Zudem verlassen zu viele Kinder die Schulen des Landes und hier insbesondere auch die Hauptschulen ohne Abschluss. Im Jahr 2004 betrug ihr Anteil 9,4%. Ohne Schulabschluss und Berufsausbildung werden Jugendliche und junge Erwachsene heute aber nur mit großen Schwierigkeiten einen Arbeitsplatz finden.
Neuere Informationen über einen weiteren Rückgang des Trends zur Hauptschule beim Wahlverhalten der Eltern für eine weiterführende Schule rücken die Frage der Zukunft der Hauptschulen immer mehr in den Blickpunkt. Zum Schuljahr 2005/06 waren im Landesdurchschnitt nur noch 16,5% der Schüler und Schülerinnen im 5. Schuljahrgang an einer Hauptschule angemeldet worden. In diesem Jahr sind die Anmeldezahlen erneut zurückgegangen. Viele Hauptschulen werden im kommenden Schuljahr in der 5. Klasse nicht einmal mehr einzügig geführt werden können.
Wir fragen die Landesregierung:
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