BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag

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20. Juli 2011

Themenspecial Asylbewerberheime

ENDSTATION: ASYLBEWERBERHEIME? NEIN DANKE!

Seit Jahren setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen anstelle der zentralen Unterbringung in Asylbewerberheimen und Gemeinschaftsunterkünften ein. Wir wollen Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Deutschland so schnell wie möglich dezentral in Wohnungen unterbringen und ihnen so die Möglichkeit geben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen! Die Verteilung, Unterbringung und Kostenerstattung ist auf Landesebene im Niedersächsischen Aufnahmegesetz (AufnG) geregelt. Betroffen sind hauptsächlich AsylbewerberInnen und Personen, die aus humanitären Gründen oder aufgrund von Abschiebungshindernissen vorübergehen hier bleiben dürfen.

Das sind unsere zentralen Forderungen:

  1. Keine Unterbringung in Asylbewerberheimen oder Gemeinschaftsunterkünften: Die Unterbringung von Flüchtlingen in Privatwohnungen wird zur Regelunterbringung.
  2. Personen mit besonderen Bedürfnissen (wie unbegleitete Minderjährige, Schwerbehinderte, Schwangere, Alte oder Traumatisierte) erhalten die Möglichkeit, in besonderen Einrichtungen wie z. B. Jugend- oder Pflegeheimen zu wohnen.
  3. Wertgutscheine sollen abgeschafft werden.
  4. Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes.

Zusätzliche Information

Filiz Polat